Neu bei Servus in da City

Time for Champagne

Haben wir da Champagner gehört? Den gab’s neulich im Münchner Maserati Showroom. Ganz ehrlich: Wir sind keine Experten, die einmal am Glas nippen und sofort wissen, wo der Tropfen herkommt, wie lange er reifen sollte und welche Zutaten herauszuschmecken sind. Nee, Steffie & Tom trinken ihn und sagen: Schmeckt oder schmeckt nicht. Einen kleinen Unterschied merken aber sogar wir. Denn klar ist, dass die Weltmarken jedes Jahr aufs Neue versuchen, den Geschmack der entsprechenden Cuvées aufgrund der Wiedererkennung unverändert zu lassen. Kleine Winzer der Champagne, die vom Weinberg bis zur Verarbeitung alles aus einer Hand selbst machen, überzeugen dagegen mit Individualität.

Cheers to life

Seit drei Generationen stellt Familie Moreau Champagner her, wie wir bei der Verkostung von und mit Champagnerglueck.de erfahren haben. Dabei ist Arnaud seit 2015 Chef des Hauses und schafft mit seinen Cuvées aus bester Grand Cru-Lage eine Verbindung aus Tradition und Moderne. Seine Tropfen sind teils limitiert, zum Beispiel der Blanc de Blancs Champagner mit lediglich 2.300 Flaschen. Eine weitere Besonderheit ist auch der Chardonnay – angebaut auf Bodenverhältnissen, die normalerweise für Pinot Noir bekannt sind. Diese geben dem Wein einen ganz besonderen Ausdruck.

Was wir alles wissen, gell?! ;P Tja… wir haben am Event-Abend eben gut aufgepasst und zusammen mit prominenten Gästen wie Sarah Thonig, Manou Lubowski, DJ Micar, Stephanie Lexer, Tim Wilhelm und Jennifer Siemann unsere Hausaufgaben gemacht… Denn ausgesuchte Sorten hat der Winzer im Rahmen der Degustation präsentiert. Kunst aus der Galerie Hegemann gab’s auch und eine herrlich fränkische Moderation von Martin Cernan.

Der feine Unterschied

Prosecco, Sekt oder Champagner, sie alle prickeln und blubbern. Lasst euch nix vormachen: Nicht jeder Schaumwein aus Frankreich ist gleich ein Champagner. Spanier nennen ihn Cava, Italiener Spumante und Franzosen Champagner oder Crémant. Doch was ist der Unterschied von Champagner, Schaumwein und Prosecco?

Prosecco stammt aus Italien, ursprünglich aus der Region Venetien im Nordosten. Ausgangsprodukt sind Weine der Rebsorte Glera, die mit Kohlensäure versetzt werden oder in Tanks sowie in Flaschen gären. Im Gegensatz zu Sekt sprudelt Prosecco nicht so intensiv und ist bei weitem nicht so feinperlig.

Sobald ein perlender Wein mindestens zehn Prozent Alkoholgehalt aufweist, zählt er als Schaumwein, der in Deutschland Sekt genannt wird. Basis sind verschiedene Grundweine, die nicht aus einer bestimmten Region stammen müssen und mit Hefezellen und Zucker zugesetzt zu einer Cuvée gemischt werden. Dann gären sie rund sechs Monate und produzieren dabei selbst Kohlensäure. So erzielen Winzer den immer gleichen Geschmack einer Sektsorte. Massenware, die zu Preisen von ab drei Euro pro Flasche erhältlich sind, gärt in großen, druckfesten Tanks. Edle Sekte reifen neun Monate direkt in der Flasche. Die am häufigsten verwendete Rebsorte ist Riesling.

Schon der Name klingt nach Glamour. Champagner gilt als Luxusgetränk der Reichen und Schönen. Der Schaumwein darf sich nur Champagner nennen, wenn er aus der Region Champagne stammt, gut 100 Kilometer nordöstlich von Paris. Dort wachsen die Weine auf genau definierten Flächen von insgesamt ca. 35.000 Hektar. Die drei wichtigsten Rebsorten heißen Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir. Seine Exklusivität und den Preis bewahrt sich Champagner auch mit strengen Regeln bei der Herstellung: Unter anderem wird die Menge der Trauben begrenzt und sie müssen von Hand gelesen werden. Die Produktion des Getränks gleicht der von Sekt. Allerdings reift Champagner stets mindestens 15 Monate in Flaschen und muss zahlreiche weitere Vorgaben erfüllen.

So lange wollen wir aber nicht auf das nächste Gläschen warten. Prost!

Copyright Fotos: Stephanie Lexer

Das sind wir! Steffie & Tom