Neu bei Servus in da City

Ich war noch niemals in New York im Kino

Servus in da City freut sich über Gastautoren: Kreative Talente, die sich ausprobieren wollen. Junge Schreiberlinge, die sich trauen. Und auch bekannte Persönlichkeiten, die uns einen etwas anderen Einblick gewähren. Deshalb kommt die Kino-Kritik zu „Ich war noch niemals in New York“ diesmal von Sabrina, Einzelhandelskauffrau. Die 26-jährige liebt Filme und Serien und ist neugierig auf alles, was damit zu tun hat.

Ein Film auf Basis des Musicals

Nach dem Erfolg auf den deutschen Bühnen wurde das Musical „Ich war noch niemals in New York“ mit der Musik von Udo Jürgens als Produktion für die Großbildleinwand adaptiert. Ob ein charmanter Musikfilm ab 17. Oktober in den Kinos auf uns wartet? Gastautorin Sabrina hat für Servus in da City schon mal bei der Pressevorführung geguckt.

Volle Kraft voraus

Story: Für Lisa Wartberg, erfolgsverwöhnte Fernsehmoderatorin und Single, steht ihre Show an erster Stelle. Doch dann verliert ihre Mutter Maria nach einem Unfall ihr Gedächtnis, kommt ins Krankenhaus und kann sich nur noch an eines erinnern: Sie war noch niemals in New York! Kurzentschlossen flieht Maria und schmuggelt sich als blinder Passagier an Bord eines luxuriösen Kreuzfahrtschiffes.

Mehr über den Film mit Heike Makatsch, Katharina Thalbach, Michael Ostrowski, Uwe Ochsenknecht, Pasquale Aleardi uvm. gibt’s hier.


Fazit von Gastautorin Sabrina für Servus in da City

Ich war noch niemals in New York. Naja, eigentlich schon… aber es geht ja nicht um mich persönlich, sondern um den Kinofilm von Regisseur Philipp Stölzl. Anfangs wusste ich nicht, was auf mich zukommt. Klar dachte ich an das Musical und eines der bekanntesten Lieder von Udo Jürgens, aber ich hatte keine Vorstellung oder Erwartung an den Film. Umso erstaunter war ich, dass mich der Streifen gleich nach den ersten Minuten gepackt hat – gedanklich wie auch visuell. Vielleicht lag es daran, dass ich mich in die 90er Jahre zurückversetzt fühlte, in der ich am Sonntagmorgen auf der Couch saß und „Tom und Jerry“ guckte. Umso irritierter war ich, als plötzlich im Film ein Handy klingelte. Ein Fehler des Produzenten? Wohl doch eher ein falscher Gedankensprung in meinem Kopf. Es passte alles zusammen.

Durch die richtige Portion Witz und das Gefühl an der passenden Stelle sowie einem harmonischen Übergang und Wechsel zwischen Dialog und Musik (Soundtrack im Handel erhältlich), schafft es der Film, eine eigene Art des Spannungsbogens aufzubauen und den Zuschauer zu fesseln. Durch die schönen, „LaLaLollipop“-bunt inszenierten Choreografien – vielleicht erinnern mich manche auch an große oscarprämierte Hollywoodfilme – hat diese Hommage an Udo Jürgens eine ganz besondere, eigene Energie in sich. Der gesamte Cast hat mich in ihren Rollen überzeugt und ich hatte sogar das Gefühl, dass die Schauspieler bei den Dreharbeiten Spaß gehabt haben müssen. Ein guter Film, der der jungen Generation (mich eingeschlossen) die Musik von Udo Jürgens mit Charme näherbringt und der die „ältere“ Generation wieder ein wenig in ihre Jugend zurückreisen lässt.

Also: Wer war jetzt noch niemals in New York?!

Copyright Fotos: Universal Pictures Germany
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Kreative Talente, die sich ausprobieren wollen. Junge Schreiberlinge, die sich trauen. Und auch bekannte Persönlichkeiten, die uns einen etwas anderen Einblick gewähren.