Neu bei Servus in da City

Happy Helloween!

Ich bin ein kleines Servus-Kind
und möchte Süßes hier geschwind.

„Süßes, sonst gibt’s Saures“, heißt es, wenn es am 31. Oktober an der Haustür klingelt. Schließlich wird Halloween, das gruseligste Fest des Jahres, gefeiert. Seit der amerikanische Brauch des „All Hallows Eve“ („Nacht vor Allerheiligen“), der seinen Ursprung in Irland hat, in den 90er Jahren zu uns geschwappt ist, ziehen auch hier Zombies, Hexen und Skelette durch die Straßen. Auch Tom hat schon sein Kostüm ausgepackt, während Steffie Fratzen in Kürbisse schnitzt. Unsere fünf Gründe, warum Halloween auch bei uns schaurig-schön ist.

1. Schräge Kostüme
Nichts gegen Zombies, Hexen und Totenköpfe, aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten, sich zu verwandeln. Wie wäre es mit Figuren aus Film und Fernsehen?! Da wären: Eleven aus „Stranger Things”, Nina Sayers aus „Black Swan“, Wonder Woman, Khaleesi aus „Game of Thrones”, Piper aus „Orange Is The New Black”, Edward aus „Edward mit den Scherenhänden“ oder aus „Twilight“, Chucky aus „Chucky – Die Mörderpuppe“, Dorothy aus „Der Zauberer von Oz“, Harley Quinn aus „Suicide Squad“ oder Alice aus „Alice im Wunderland“.

2. Schauriges Make-up und haarige Angelegenheit
Unser Hair-Style kommt ganz aufs Kostüm an. Extrastarkes Haarspray schenkt der Frisur Halt, Volumenpuder gibt den Ansätzen Stand und hilft beim Kreieren eines Out of Bed-Looks. Und wer schon immer mal eine andere Haarfarbe ausprobieren wollte, kann jetzt zur auswaschbaren Tönung oder farbigem Spray greifen. Danach rühren wir einmal durch die Farbpalette und tragen das Make-up dick auf. Ob kalkweißer Zombie-Teint, blutrote Schreckensflecken, grüne Haut wie ein Marsmännchen oder tiefschwarzer Hexen-Anstrich… Damit das Make-up nicht verschmiert, kommt davor eine Make-up Base auf die Haut. Sie verhindert auch, dass sich die Farbe im Lauf der Nacht in den feinen Hautfältchen (die hat jeder ganz automatisch, liegt nicht am Alter) absetzt.

3. Süßes oder Saures
Schon vor über 2000 Jahren feierten die Kelten am letzten Oktobertag „Samhain”, das „Ende des Sommers”. Weil sie glaubten, dass die Geister der Toten in der Nacht für kurze Zeit auf die Erde zurückkehrten, machten die Kelten ein großes Feuer und tarnten sich mit Tierköpfen und Fellen, um von den Spuk-Ahnen nicht erkannt zu werden. Manche zogen selbst als Geister verkleidet und mit Laternen von Tür zu Tür, verlangten kleine Gaben. „Trick or treat“ hört man es inzwischen auch bei uns. Also Süßigkeiten bereitstellen, sonst gibt’s Saures.

4. Kürbis
Schaurige Fratze? Am besten den Kürbis (je kleiner desto schwieriger wird es, ein Gesicht zu schnitzen) schon ein paar Tage vor Halloween kaufen, damit man ihn in Ruhe aushöhlen kann. Faustregel: Je trockener der Kürbis, desto weniger anfällig ist er für Schimmel. Besonders lange hält er, wenn man ihn mit Essig ausspült und von außen mit Haarspray besprüht.

Statt schaurige Gruselgesichter zu schneiden, macht sich der Kürbis auch in der Küche gut – als Beilage, eingelegt, als Risotto oder Suppe. Dazu den Kürbis waschen, halbieren und mit einem scharfen Messer stückeln und schälen. Alternativ kann man ihn auch bei 200 Grad für ca. 40 Minuten im Ofen backen und dann zerkleinern.

Der größte Kürbis der Welt musste übrigens mit einem Gabelstapler von Züchter Mathias Willemijns aus Belgien auf die Waage gehoben werden. Rekordergebnis: 1.190,5 Kilogramm. Ein bisschen zu schwer, um an der US-Weltmeisterschaft im Kürbiswerfen teilzunehmen. Im Städtchen Millsboro werden seit 1986 jedes Jahr am ersten Wochenende nach Halloween Kürbisse mit einer Schleuder (ähnlich zur Steinschleuder nur viiiiel größer) und Luftdruckkanonen katapultiert. Der bisher weiteste Schuss beträgt knapp 1.325 Meter.

5. Party
Feierlaune? Denkt daran, nicht zu spät loszuziehen, denn um 2 Uhr ist wegen des Tanzverbots Zapfenstreich. Vielleicht doch lieber selbst eine Party schmeißen… LED-Totenköpfe, Spinnweben aus der Spraydose, geschnitzte Kürbisse oder Plastikspinnen verwandeln die Wohnung schnell in ein Spukhaus. Nicht vergessen: Dresscode oder zumindest ein Motto (z. B. Zombie, Hexen, Geister) vorgeben. Auch die Musikauswahl solltet ihr nicht dem Zufall überlassen. Unsere Tipps: Michaels Jacksons Thriller, Highway to Hell von AC/DC, Ghost von Katy Perry, Lady Gaga mit Monster oder The Cranberries mit Zombie. Ein Kürbisbrot mit Honig zur Kürbiscremesuppe, Hexenfinger (Kekse mit Mandelsplitter) oder Gehirn (Mozzarella-Bällchen mit grünen und schwarzen Oliven als Augen) sorgen für die richtige Grundlage zum Hexenpunsch. Happy Halloween!

Gebt gut auf eure Süßigkeiten acht, wenn ihr folgendes Liedchen trällern hört:
1, 2… Tom kommt vorbei.
3, 4… Steffie steht schon vor der Tür.

Copyright Fotos: Pixabay

Das sind wir! Steffie & Tom

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